Ausbildung

Mit Come into my Life möchte ich einen ganzheitlichen Ansatz in der Assistenzhundeausbildung etablieren. Ich möchte, dass Mensch und Hund von Anfang an ein Team bilden. Wenn es möglich ist, zieht der Hund schon als Welpe zu seinem Menschen und wird von Ihm auf seine Aufgabe vorbereitet.  Es handelt sich dabei um eine inklusive Ausbildung. Der Welpe erfährt vom ersten Tag seinen Menschen mit seinen Einschränkungen. So ist der Hund in der Lage eine spezielle Sensibilität seinem Menschen gegenüber zu entwickeln und eine stabile Bindung aufzubauen. Wenn ein Hund von sich aus den entsprechenden „will to please“ mitbringt, kann man durch entsprechende Ausbildung und Förderung der Selbstwirksamkeit des Hundes ganz verblüffende Ergebnisse erzielen, indem man schon frühzeitig die Eigeninitiative des Welpen oder Junghundes fördert.

Als Trainerin unterstütze ich das Team vom ersten Tag an. Schon vor dem Einzug des Welpen eruieren wir sorgfältig, ob ein Assistenzhund in Frage kommt, ob die Bedürfnisse des Hundes erfüllt werden können, ob die nötige Trainingsleistung vom Teampartner Mensch (TPM) geleistet werden können und ob es ein soziales Umfeld gibt, das unterstützend oder als Backup zur Seite steht. Im zweiten Schritt finden wir gemeinsam heraus, was der Hund später für den TPM leisten kann. Auch ein Assistenzhund ist in erster Linie ein Hund und kein Zauberwesen. 

Wenn die Voraussetzung stimmen und der TPM sehr klar darüber ist, dass sich mit einem Hund das Leben zukünftig sehr zum Positiven verändern kann, aber auch eine Menge Arbeit auf ihn zukommt, dann starten wir gemeinsam in das Abenteuer.

Vor dem Einzug des Welpen muss der TPM die Schulbank drücken und die wichtigsten Dinge bezüglich Sozialisierung und Training lernen.

Ich unterstütze den TPM bei der Auswahl des Züchters und des zukünftigen Welpen.

In den ersten Wochen und Monaten gebe ich soviel Input und Unterstützung wie nötig, dazu gibt es Möglichkeit im persönlichen Training, per Video oder Chat und auch mit Hilfe von Webinaren und Videoanalysen.
Neben dem Etablieren von Hausstandsregeln und dem Erlernen erster Grundkommandos liegt in den ersten Monaten der Fokus auf der Beziehung des Teams und einer hervorragenden Sozialisierung des Welpen. Nur ein Hund der völlig gelassen in seinem Umfeld agiert, kann zukünftig entspannt seine Assistenzleistungen ausführen. Ich befürworte ein Training über Motivation und Bestätigung von richtigem Verhalten. Erfahrungen und Untersuchungen haben ergeben, dass so nicht nur die  Beziehung des Mensch-Hund-Teams gestärkt wird, sondern auch die Freude und Motivation des Hundes dauerhaft bleibt.

Parallel zur Grundausbildung lernt der junge Hund spielerisch erste kleine Basisübungen die nicht nur seine Kompetenz zu Lernen fördern sondern gleichzeitig die Basis für einige Assistenzleistungen sind.
Die kommenden Monate dienen dazu, die erlernten Signale und Fähigkeiten zu generalisieren und die zukünftigen Assistenzleistungen kleinschrittig in den Alltag einfließen zu lassen. Ein sensibler Umgang mit den verschiedenen Entwicklungsphasen des Hundes im ersten Jahr ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung des TPM.

Je enger das Team zusammen wächst, je kompetenter der TPM wird und das Selbstbewusstsein wächst, um so mehr ziehe ich mich aus der engmaschigen Betreuung zurück und gebe Raum für die individuelle Entwicklung des Teams. Hat der TPM erst einmal die grundsätzliche Kompetenz entwickelt, seinem Hund verschiedenste Signale und Fertigkeiten beizubringen. Sind dem Training von nun an keine Grenzen mehr gesetzt.

Mein Ziel ist es mit dem Team im Alter von etwa zwei Jahren eine Assistenzhunde Team Prüfung abzulegen.


(Auszug aus der Prüfungsordnung: Die Assistenzhund-Team-Prüfung wurde in Kooperation mit der IHK Potsdam und dem Verein Hunde für Handicaps – Verein für Behinderten-Begleithunde entwickelt, um behinderten HundehalterInnen die Gelegenheit zu geben, den Nachweis der besonderen Qualifikation ihres Hundes in einer unabhängigen und transparenten Prüfung zu dokumentieren. Der Nachweis der bestandenen Prüfung soll dazu beitragen, dass zukünftig Assistenzhund-Halter-Teams besondere Privilegien (wie z. B. Zugangsrechte) zugestanden werden. Quelle: www.hundeschulen.de)

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